Veranstaltungstipp: 15.05.19 – Fail Night – die Kunst des Scheiterns – Seilfabrik

Hinfallen, aufstehen, neu anfangen.

failnight-zwickau

Jeder Mensch macht im Leben Fehler. Das gilt auch für mutige Macher und Unternehmer. Zur ersten Fail Night erzählen drei Unternehmer-Persönlichkeiten aus der Region von ihren Projekten, die gewaltig schief gelaufen sind und teilen ihre Erfahrungen mit anderen Unternehmern und solchen, die es werden wollen. Die einmalige Location in der Alten Seilfabrik in Zwickau bietet dafür den passenden Rahmen, denn auch hier wird nach und nach ein neues Domizil für junge und kreative Unternehmer entstehen.

Mehr Infos und Tickets gibts bei eventbrite

Jelly: Bürgerhaushalt-Ideen-Generierung + Plätzchen-Machen 21.12.18

Wir treffen uns zu einem letzten Jelly im alten Jahr und wollen gemeinsam mit Euch beim Plätzchen-Herstellen über Ideen diskutieren, welche die Stadt verbessern, um diese beim Bürgerhaushalt einzureichen. Vielleicht wird ja, wie bereits 2018, ein Vorschlag von uns umgesetzt 🙂

Wer bereits Probleme, Vorschläge oder Ideen in den Raum werfen möchte, kann unten den Kommentarbereich nutzen.  Oder auch bestehende Ideen ergänzen 🙂

Wir treffen uns von 9 – 14 Uhr in der Keplerstraße 2 (links neben Eingang Barmer).

Wer früh noch etwas anderes vor hat, kann ab 12:30 zum Kosten vorbeikommen und den Ideen noch Feinschliff verpassen.

Hintergundinfos zum Bürgerhaushalt

Entsprechend des Entwurfs für den Doppelhaushalt 2019/2020 sollen in beiden Jahren je 300.000 Euro für den Bürgerhaushalt zur Verfügung stehen. Ideen für die beiden kommenden Jahre können bis einschließlich 13. Januar 2019 beim städtischen Amt für Finanzen eingereicht werden.

Die von Bürgern eingereichten Maßnahmen sollten einen Wert von je 30.000 Euro nicht übersteigen. Die Mittel sollten Verwendung finden für

  • kleine Bauarbeiten, Reparaturen, u. ä. an  bzw. in städtischen Einrichtungen, wie  Schulen, Kindertagesstätten, Kinder-  und Jugendeinrichtungen, Kultureinrichtungen und Sportstätten,
  • Anschaffungen von Ausstattungsgegenständen für Einrichtungen der Stadt  Zwickau (wie unter Punkt 1) genannt oder  für Spielplätze, zur Stadtmöblierung und dergl.,
  • kleinere Instandsetzungsmaßnahmen  am Infrastrukturvermögen, wie z. B. bei  Spielplätzen oder Parkanlagen,
  • Maßnahmen zur Verschönerung des  Stadtbildes oder
  • Maßnahmen zur Verbesserung von  Ordnung und Sicherheit.

Die Vorschläge sollten eine kurze, aussagefähige Beschreibung enthalten. Nach Möglichkeit sollten Kosten angegeben werden. Ob die Maßnahme wünschenswerterweise im Jahr 2019 oder im Jahr 2020 realisiert werden soll, kann, muss aber nicht genannt werden.

Quelle: Bürgerhaushalt der Stadt Zwickau (abgerufen 11.12.18)

Interview mit Eric vom Coworkerz (Aue)

In Aue macht zum Jahreswechsel der Coworking-Space Coworkerz seine Türen zu. Wieso dem so ist und wie es weitergeht wollten wir wissen und haben den Initiator Eric zum Interview geladen 🙂

Coworkerz-Logo

Hallo Eric, wer bist Du und was machst Du?
Hallo Pierre! Studiert habe ich seinerzeit Architektur und das auch abgeschlossen. Schon während des Studiums (das war so um 1996) hat das damals noch sehr junge Internet meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Ich war in meinem Studiengang der einzige, der seinen Praktikumsbericht nicht in gebundener Papierform, sondern als interaktive HTML-Seiten auf CD-ROM abgegeben hat. Nachdem Studium war für mich klar, dass ich tiefer in das Entwerfen und Entwickeln von Webseiten eintauchen wollte und habe deshalb eine Weiterbildung zum Online-Designer angeschlossen. Anschließend kam ich bei einem alten Schulkameraden in Leipzig unter, der auch während des Studiums eine eigene Softwarefirma gegründet hatte. Wir waren wiederum mit die Ersten, welche Online-Software entwickelt haben. Also Software, die auf einem Server läuft und über den Browser bedient wird. Hierfür habe ich die Oberflächen designt und Prototypen mit HTML und CSS umgesetzt. Das mache ich auch heute noch und habe meine Aufgabenbereiche noch um User Experience Design und Printdesign erweitert. Seit fast 4 Jahren bin ich nun als Softwaredesigner selbstständig und seit Oktober 2018 auch noch Vorstandsvorsitzender des „Kreativen Erzgebirges“.

Wie kam es dazu, dass Du einen Coworking-Space in Aue eröffnet hast?
Nachdem wir 2012 zu unserem Sohn noch einmal Zwillinge bekommen hatten, reifte in meiner Frau und mir der Wunsch aus der Großstadt zurück aufs Land, besser gesagt, ins Erzgebirge zu ziehen. Jeder der Kinder hat, weiß, wie gut es ist, eine Oma in Rufweite zu haben. Hier verbrachte ich nun 5 Jahre allein im Home-Office, unterbrochen von wöchentlichen Arbeitsreisen nach Leipzig oder Dresden. Doch reichen diese kurzen Zeiten unter anderen Menschen eben nicht aus, um den „sozialen Akku“ immer ausreichend aufzuladen. Durch mein allgemeines Interesse am Thema „Neues Arbeiten“ – auch sehr befeuert von der offenen Arbeitsweise in einem Softwareentwicklerteam – und den Wunsch, wieder regelmäßig „Kollegen“ um mich zu haben, entstand die Idee, den ersten Coworking Space im Erzgebirge zu schaffen – das Coworkerz.

Was waren Deine Ziele und Pläne?
Das Coworkerz war für mich von Anfang an ein Experiment. Ich wollte sehen, ob die Form der Zusammenarbeit von unterschiedlichen Menschen und Professionen – wie sie ja in den großen Städten schon sehr gut funktioniert – auch im Erzgebirge Erfolg kann. Mein Ziel war es, zumindest so viele Mitstreiter für die Idee zu begeistern, dass sich das Projekt von selbst tragen würde. Darüber hinaus war es mein Anliegen, mit regelmäßigen Veranstaltungen eine Community rund um das Thema „Neues Arbeiten“ aufzubauen und damit auch anderen die Möglichkeit zu geben, auf ein Netzwerk unterschiedlicher Menschen und Fähigkeiten zurückzugreifen.

Was ist passiert, dass Du nun zum Jahresende schließt?
Es hat sich herausgestellt, dass die Idee „Coworking im Erzgebirge“ im Ansatz funktioniert und auch beim Netzwerken immer positiv aufgenommen wird. Das Coworkerz befindet sich am zentral gelegenen Postplatz in Aue: hier sind es nur wenige Meter zu Bus und Bahn, das Mittagsangebot ist abwechslungsreich und tägliche Besorgungen lassen sich einfach auch mal nach der Arbeit erledigen. Jedoch ist Coworking in Aue auch mit kleinen Hürden verbunden. Ein Problem: das Parkplatzangebot. Zwar gibt es Parkflächen direkt um den Standort, nur kann man hier nicht länger als 2 Stunden parken ohne nachzulösen. Ein weiterer Grund, weshalb wahrscheinlich nicht mehr Coworker den Weg in unsere Räume gefunden haben, sind die doch teils weiten Wege, die man im Erzgebirge auf sich nehmen muss, um von A nach B zu kommen.
Auf meine Kappe muss ich aber sicher auch nehmen, nicht mehr Werbung für die Räumlichkeiten gemacht und im Vorfeld eine Standortanalyse durchgeführt zu haben. Der Klassiker eben. Vermutlich habe ich es einfach überschätzt, wieviel Zeit (und am Ende auch Geld) für Organisation, Netzwerken und Social Media usw. doch mit so einem Projekt verbunden sind – zumal das alles in Personalunion zu leisten war. Schlussendlich muss ich zum Jahresende das Projekt vorerst aus zeitlichen und finanziellen Gründen auf Standby schalten.

Wenn Du in die Vergangenheit reisen könntest, was würdest Du dem Eric von vor einem Jahr raten?
Baue eine Community auf, erstelle einen Marketing- und Finanzplan und suche Dir auf jeden Fall einen oder mehrere verlässliche Partner, mit denen Du das Projekt angehst.

Stirbt nun Coworking in Aue und im Erzgebirge oder wo kann man mit Dir in Zukunft gemeinsam schaffen?
Coworking im Erzgebirge wird natürlich nicht sterben, denn quasi gleich im Anschluss (ab Januar 2019) eröffnet meine liebe Kreativkollegin Nadja Hecker den „Unisono Coworking Space“ in Oelsnitz am Hauptmarkt. Gemeinsam mit ihr und anderen Mitgliedern des „kreativen Erzgebirges“ will ich das Thema weiter verfolgen und am Ball bleiben. Darüber hinaus gibt es auch in Annaberg Bestrebungen das Thema Coworking anzugehen.
Dank euch, den Jungs von „Cowo Zwickau“, konnte ich auch das Format der sogenannten „Jellys“ testen und denke, dass das auch etwas ist, was im Erzgebirge funktionieren kann. Hier kommt dem Format nämlich wiederum die Verteiltheit und die große Abwechslung im Erzgebirge entgegen: man kann Jellys in immer wieder wechselnden Orten und Örtlichkeiten durchführen und so die Idee ins Land tragen. Coworkerz wird also in Zukunft kein Coworking Space an einem festen Ort, sondern eher ein Community Plattform für „Coworking im Erzgebirge“ sein. Und wer weiß, was sich daraus entwickelt…

Coworking in der Provinz!? – Ausflug nach Aue am 09.11.18

Hallo, wir sinds.

Unsere Sommerpause ging länger als gedacht, aber das geile Wetter hatte (leider) Prio 😊

Jetzt, da es wieder kälter wird, dachten wir, es ist wieder Zeit für etwas gemütliches Beisammensein.

Unsere Freunde aus Aue betreiben seit ein paar Monaten den Coworking-Space Coworkerz und laden uns für den 09.11. zu einem Jelly ein, um das Thema „Coworking in der Provinz“ zu diskutieren und um gemeinsam begeistert zu schaffen.

Wenn Du Bock hast mitzufahren oder auch vor Ort bist, gib Bescheid.

High five!

CoWo-News KW 16 – Rückblick Notfallkoffer, Ausblick Holding

Diese Woche treffen wir uns von 8 – 13 Uhr im Sprachencafe.

Rückblick: Notfallkoffer IHK
Vorigen Freitag waren wir bei der IHK in Zwickau. Frau Hofmann erzählte uns, wie wichtig es ist, sich als Unternehmer für den Ernstfall vorzusorgen. Leidiges Thema, aber wichtig. Das Notfallhandbuch kannst Du herunterladen.

Ausblick: 8.6. Vortrag Holding als Rechtsform
Eine Juristin der IHK wird einen Vortrag zum Thema „Holding als Rechtsform“ halten und uns für Fragen zur Verfügung stehen. Gerade für Unternehmer, die an mehreren Projekten beteiligt sind, kann dies interessant sein.

Alle Termine einsehen.

Gemeinsam. Begeistert. Schaffen.